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Wie lässt sich aus wissenschaftlicher Forschung eine innovative Geschäftsidee entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich acht Doktorierende der SNI-Doktorandenschule letzte Woche bei dem zweitägigen SNI-Workshop «From Lab to Startup» im Hotel «Roter Turm» in Solothurn.
Ausgehend von eigenen Forschungsprojekten oder persönlichen Ideen entwickelten die Teilnehmenden Geschäftskonzepte und lernten, deren Potenzial zu erkennen und überzeugend zu vermitteln. Dabei wurden sie individuell von Anna-Elina Pekonen und Dr. Arielle Flinois vom Innovation Office der Universität Basel sowie von Mauricio Campos, Coach und Unternehmensberater, begleitet und unterstützt.
Dr. Arielle Flinois, Innovation Office, Universität Basel
Zudem erhielten die jungen Forschenden Einblicke in die reale Welt der Startups. Die Mitgründer von Rhynexa und NanoZymeX, Dr. Katrin Martin und Dr. Boris Sevarika, teilten ihre Erfahrungen aus der Gründungspraxis.
Im Zentrum des Workshops stand die Aufgabe, Investoren von einem potenziellen Startup zu überzeigen – was nicht nur heisst, komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich zu machen, sondern auch einen potenziellen Markt zu evaluieren und alles in überzeugende Pitches zu übersetzen. Zum Abschluss präsentierten die Doktorierenden ihre Konzepte und zeigten eindrücklich, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative und tragfähige Startup-Ideen übertragen lassen.
Besonders überzeugte das Team von Patrick Raif und Timon Baltisberger die Jury. Die beiden gewannen den Pitch-Wettbewerb mit ihrem Ansatz, das Justieren von optischen Komponenten zu automatisieren. Damit ermöglichen sie, Experimente schneller und genauer einzustellen – was viel Zeit und damit Geld sparen könnte.
Vielen Dank den exzellenten Coaches und herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden – wir sind gespannt, ob ihr eure Ideen weiter verfolgen werdet.