
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe SNI-Interessierte
Etliche gute Neuigkeiten und schöne Veranstaltungen haben die ersten Monate innerhalb unseres Netzwerks geprägt. …
Der Preis für die beste Masterarbeit geht dieses Jahr an Raphael Pauli. Er hat bei BÜHLMANN Laboratories kleine synthetische Proteine untersucht, die in Zukunft bei der Darmkrebs-Diagnostik eine Rolle spielen könnten.
Traurig haben wir Abschied von Prof. em. Dr. Andreas Engel genommen, der am 1. April 2026 im Alter von 82 Jahren verstorben ist.
Im Nano-Argovia-Projekt µAlmond untersuchen Forschende grundlegende Fragen zur Kristallbildung von Kalziumkarbonat (CaCO3) in Wassersystemen. Sie studieren dabei den Wirkungsmechanismus eines elektrischen Antifouling-Systems und analysieren die Bedeutung verschiedener Kristallformen für Wasserqualität und Gesundheit.
Im Nano-Argovia-Projekt NanoDiLi entwickelt ein interdisziplinäres Team eine innovative auf Rasterkraftmikroskopie basierende Plattform, um nanomechanische Analysen von dreidimensionalen Mikro-Lebergeweben durchzuführen. Die Forschenden möchten damit die Entwicklung von chronischen Lebererkrankungen studieren und bekannte Wirkstoffe im Labor gegen Vernarbungen und Fettleber testen.
Mithilfe des Nano-Argovia-Projekts NanoBioNest wollen Forschende besser verstehen lernen, unter welchen Bedingungen sich biologische Wirkstoffe wie Antikörper, therapeutische Proteine, RNA oder DNA zu Aggregaten aneinander lagern. Das interdisziplinäre Team plant ein Modell zu entwickeln, mit dem sich die Wirkung von Hilfsstoffen und die Aggregatbildung erklären und vorhersagen lässt.
Im Nano-Argovia-Projekt X-BASE planen Forschende eine neue, skalierbare und effiziente Methode zur Herstellung von Röntgenbeugungsgittern zu entwickeln, um den weltweiten Bedarf an präzisen optischen Komponenten für die Spitzenforschung zu decken.
Im Nano-Argovia-Projekt NANO-SAW entwickeln Forschende einen winzigen, hochpräzisen Oszillator auf Basis von Oberflächenwellen im Nanobereich. Er soll als Frequenzreferenz für digitale Hochgeschwindigkeits-Systeme dienen.
Der Klimawandel stellt den Weinbau in der Region vor grundlegende Fragen – kann zugleich aber auch Antrieb für Innovation und nachhaltige Veränderungen sein. Beim Abschlusstreffen der trinationalen Interreg-Projekte WiVitis und KliWiReSSE kamen kürzlich Expert:innen der beteiligten Institutionen an der Universität Basel zusammen, um die Ergebnisse der Projekte zu präsentieren und über Möglichkeiten für einen nachhaltigen, wirtschaftlich erfolgreichen Weinbau am Oberrhein zu diskutieren. Das Nano Imaging Lab (NI Lab) des Swiss Nanoscience Institute (SNI) war aktiv am Projekt WiVitis beteiligt und Gastgeber dieses informativen und spannenden Anlasses.
Nach der Übergabe des Vorstandes der Alumni Nanowissenschaften in unsere Hände im Oktober 2025 sollte auch ein «Generationswechsel» stattfinden. Entsprechend hatten wir zahlreiche Ideen, was wir an tollen neuen Events und sonstigen Vorhaben anpacken könnten.
Drei Doktorierende der SNI-Doktorandenschule haben in den letzten sechs Monaten ihre Arbeiten erfolgreich verteidigt. Sie haben dazu an den Departementen Physik und Chemie der Universität Basel sowie am Paul Scherrer Institute gearbeitet.
Am 1. Mai startete der neue Nationale Forschungsschwerpunkt «Precision», in dem auch zahlreiche SNI-Mitglieder involviert sind. Das gemeinsame Ziel der Forschenden von sieben beteiligten Schweizer Forschungsinstitutionen ist es, die Genauigkeit und Empfindlichkeit von Messungen auf ein bisher unerreichtes Niveau zu heben und damit unbekannte physikalische Phänomene jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik zu erforschen.
Mit einer neuen Videoserie möchten wir die herausragenden Geräte und Werkzeuge im SNI-Netzwerk vorstellen. Die Geräte – ob selbstgebaute Maschinen, hochmoderne Mikroskope oder innovative Instrumente – machen die Forschung im Mikro- und Nanobereich erst möglich.
Wir bemühen uns möglichst viel über angewandte und grundlagenwissenschaftliche Forschungsprojekte rund um Nano zu berichten. Neben den zahlreichen Forschenden, die diese Ergebnisse generieren, gibt es im SNI-Netzwerk auch Mitarbeitende, die dafür sorgen, dass Abläufe rund um Finanzen, Personal, Administration, Koordination von Studium und Doktorandenschule, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Dienstleistungen reibungslos ablaufen.