
Nano-Argovia-Programm
Das Nano-Argovia-Programm zur Förderung der Innovation und des Aufbaus von Kompetenzen in Nanotechnologien in Firmen der Nordschweiz wird vom Kanton Aargau finanziert. Es schlägt eine Brücke zwischen der grundlagenwissenschaftlichen Forschung am SNI und den Anwendungen in der Industrie.
Bei jedem Nano-Argovia-Projekt arbeiten mindestens zwei akademische Partner aus dem SNI-Netzwerk mit einem Industrieunternehmen aus der Nordwestschweiz zusammen. Mindestens die Hälfte aller Firmen stammt dabei aus dem Kanton Aargau. Die anderen Unternehmen kommen aus Basel-Stadt, Basel-Landschaft oder Solothurn.
Die akademischen Partner stammen von der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, dem Paul Scherrer Institut PSI oder den Technologietransferzentren ANAXAM oder Swiss PIC, dem CSEM SA Allschwil oder vom Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel. Das SNI strebt eine grosse thematische Vielfalt von Projekten mit einem Fokus auf Nanoimaging und Nanofabrikation an.
Im Team untersuchen die Partner zunächst für ein Jahr verschiedene nanotechnologische Ansätze, die ihren Ursprung meist in der Forschung am SNI haben. Bei vielversprechenden Ergebnissen ist eine Verlängerung des Projekts für ein zweites Jahr möglich.
Industrieunternehmen, die an abgeschlossenen Nano-Argovia-Projekten beteiligt waren, zeigen eine hohe Zufriedenheit mit den erzielten Ergebnissen. Regelmässig entstehen diverse Nachfolgeprojekte aus der Zusammenarbeit mit dem SNI-Netzwerk. Befragte Firmen würden sich zu einem überwiegenden Teil wieder an Nano-Argovia-Projekten beteiligen.
Flyer Call für Nano-Argovia-Projekte
Nano-Argovia-Machbarkeitsstudien
Seit 2026 gibt es für Unternehmen aus dem Kanton Aargau auch die Möglichkeit eine Nano-Argovia-Machbarkeitsstudie mit Unterstützung des Swiss Nanoscience Institutes und des Hightech Zentrums Aargau (HTZ) durchzuführen.
Damit erleichtern wir es Firmen, Innovationsideen im Bereich Nanotechnologie, Nanomaterialien oder Nanoanalytik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu prüfen. Nano-Argovia-Machbarkeitsstudien liefern damit die Grundlagen für weiterführende Entwicklungsprojekte.
Gefördert werden niederschwellig ausgestaltete Machbarkeitsstudien mit Partnern aus dem SNI-Netzwerk. Anträge für eine Nano-Argovia-Machbarkeitsstudie reichen Sie bitte über das Hightech Zentrum Aargau (Brugg) ein. Das HTZ begleitet Unternehmen im Antragsprozess und unterstützt bei der Auswahl geeigneter Hochschul- und Forschungspartner aus dem SNI-Netzwerk.
Flyer Nano-Argovia-Machbarkeitsstudien
Beispielhafte Erfolgsgeschichten über angewandte Forschung, die in Jahresberichten, in unserem elektronischen Magazin SNI INSight oder Posts veröffentlicht wurden, finden Sie hier.

Professor Dr. Patrick Maletinsky, in der SNI-Leitung verantwortlich für das Nano-Argovia-Programm